Umweltanliegen

SAN ist sich des ökologischen Fussabdrucks bewusst, den unsere Tätigkeit hinterlässt, und versucht ihn zu reduzieren und zu kompensieren.

Mitfinanzierung von Naturschutzprojekten

SAN bringt sich unmittelbar in Naturschutzprojekte ein, indem wir einen Teil unserer Einkünfte der Mitfinanzierung einer Reihe von spendenfinanzierten Naturschutzprojekten widmen, die meist in globalen ‘Hotspots’ (Brennpunkten) der Artenvielfalt stattfinden.

Unsere Unterstützung kam bisher Projekten in Madagaskar, den Seychellen, Zentralamerika und der Karibik, im nördlichen Südamerika, den Philippinen, Asien und mehreren Regionen Afrikas zugute.

Engagement lohnt sich – andernfalls Totalverlust

Jede der hier abgebildeten Arten ist kritisch bedroht. Manche waren nie häufig, obwohl beispielsweise das Eurasische Wildpferd eine Schlüsselart mit Millionen von Individuen darstellte. All diese Lebensformen dürften innert der Lebensspanne eines heute geborenen Kindes für immer verloren sein – zusammen mit einer Vielzahl anderer Arten. Denn die Bedrohungen, die solche super-seltenen Arten vernichten, sind auch für viele andere relevant, die mit ihnen den Lebensraum teilen. Darum ist es sinnvoll, seltene Arten zu bewahren.

Es geht nicht, oder nicht nur, um die Rettung des Java-Nashorns. Es geht darum, den javanischen Dschungel zu erhalten. Irgendeinen Dschungel. Den Verlust zu stoppen. Die Seltensten aus der Unumkehrbarkeit zurückzuholen. Dafür braucht es zuallererst Engagement. Danach Geld.

Da nichts an der lokalen Bevölkerung vorbei erreicht werden kann, beschäftigen sich die von SAN unterstützten Projekte mit einer Vielzahl notwendiger Schritte, u.a. Dokumentation, Sensibilisierung, Ausbildung und spezifische Naturschutzarbeit.

Jedermanns Handlungen zählen. Darum unterstützt SAN Naturschutzprogramme, die auf den Schutz von Ökosystemen hoher Artenvielfalt und/oder akuter Bedrohung abzielen. Wir wählen gezielt spendenfinanzierte Initiativen aus, die nicht (oder nur zu geringen Teilen) von grossen Naturschutzorganisationen finanziert werden, aber dennoch lokal oder regional bedeutungsvoll sind. Oft verwenden diese Programme eine ‘Flaggschiff-Art’, um Interesse zu wecken und Unterstützung anzuziehen; ihre wirkliche Bedeutung liegt aber natürlich darin, den Druck auf ein ganzes Netzwerk von Lebewesen zu vermindern.

Es ist klar, dass die Rettung bedrohter Flaggschiff-Arten einen Unterschied macht. Es sind solche Arten, die Menschen dazu inspirieren können, kritische Habitate zu schützen. Langfristig funktioniert Naturschutz jedoch nur, wenn unserem Druck auf Ökosysteme Grenzen gesetzt werden. Dazu bedarf es der Limitierung zweier Schlüsselfaktoren: der Anzahl Menschen, die natürliche Ressourcen konsumieren, und des Ausmasses menschlicher Bedürfnisse.

Um Nachhaltigkeit zu erreichen, wird Selbstbescheidung erforderlich sein. Gewiss scheinen die überwältigenden Resultate der exponentiellen wissenschaftlich-technischen Revolution die Natur völlig in unsere Hand gegeben zu haben. Aber täuschen wir uns nicht: der Planet gehört nicht uns. Wir gehören dem Planeten.

Besuchen Sie diese Webseiten:

Doch, wir unterstützen auch Wohltätigkeitsorganisationen, die sich auf Menschen konzentrieren!

  • www.krebsliga.ch – Unterstützung von Krebspatienten und diesbezüglicher Forschung